Schule für Altenpflege

Wir stellen uns vor:
Die Ausbildung an der Schule für Altenpflege der Bremer Heimstiftung

Die Ausbildung

Topaktuelle Ausbildung – qualitätsgeprüft

Die Schule für Altenpflege der Bremer Heimstiftung verbindet theoretische und praktische Ausbildung auf hohem Niveau. Durch Kooperationen und gemeinsame Projekte mit anderen Schulen und der Universität arbeiten wir stets daran, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in unsere Arbeit einfließen zu lassen. Die enge Zusammenarbeit mit den Häusern der Bremer Heimstiftung bietet darüber hinaus zahlreiche Gelegenheiten, theoretisches Wissen fachlich begleitet in die Praxis umzusetzen. Eine Mischung, die ankommt. Seit 2009 bescheinigen externe Prüfer der Zertifizierungsstelle für Managementsysteme der bremer arbeit gmbh (bba) unserem Ausbildungsangebot „eine außerordentlich hohe Qualität“. Dies spiegelt sich in verschiedenen Auszeichnungen wider:

  • "Kompetenzzentrum  des deutschen Vereins zur Förderung pflegerischer Qualität e. V." 2017
  • Regelmäßige Teilnahme am Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“ seit 2012
  • "Kulturelle Vielfalt in der Ausbildung": Aufnahme in der Shortlist (die ersten fünf) 2007 von der Beauftragten der Bundesregierung für Integration, Migration und Flüchtlinge
  • Fünfter Platz beim KDA Wettbewerb „Wir im Quartier – ein Wettbewerb für Auszubildende in der Altenpflege“, 2012
  • Sonderpreis „Kulturelle Vielfalt in der Arbeit“ 2008 von der Beauftragten der Bundesregierung für Integration, Migration und Flüchtlinge

Lernen – weil’s Spaß macht

Projekte mit Aha-Effekt, Respekt im Umgang mit älteren Menschen, Fachwissen, Selbstvertrauen und Verantwortung, Planung oder Organisation – was wir unseren Schülern mitgeben möchten und wie wir das tun? Unser Schulkonzept verrät mehr.

Download: Info-Flyer Altenpflege-Ausbildung bei der Bremer Heimstiftung

Das Team der Altenpflegeschule

Unsere Partner

Staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in

"Man kann eine Idee haben von einem Tag – aber meistens sieht er doch anders aus. Es ist spannend, täglich unterschiedlichen Menschen zu begegnen, sich mit ihnen zu unterhalten und sie zu begleiten."

Jenny Doebler, 23 Jahre, Altenpflegeschülerin im 2. Lehrjahr

Ein Tag

Schichtbeginn um 5.30 Uhr

Ein Jahr hat Jenny Doebler noch vor sich, dann ist sie examinierte Altenpflegerin. Jetzt gerade macht sie ein Praktikum im ambulanten Pflegedienst, Dienstbeginn um 5.30 Uhr. Doch der Schichtdienst ist für Jenny kein Problem. „Dafür kann man an anderen Tagen auch mal ausschlafen“, sagt sie. Gemeinsam mit einer examinierten Altenpflegerin besucht die Pflegeschülerin ältere Menschen in Bremen, die Unterstützung benötigen. Sie testet ihr theoretisches Wissen in der Praxis. „Wir können beim Waschen oder Anziehen helfen, geben Medikamente oder Spritzen und wechseln Verbände“, erzählt Jenny. Was genau anstehe hänge davon ab, wie viel und welche Hilfe gebraucht werde.

Offen und warmherzig

„Den ambulanten Pflegedienst erlebe ich als sehr offen und warmherzig“, erklärt Jenny Doebler, „für die Menschen, die wir besuchen, bedeuten wir auch ein Stück Lebensqualität, weil wir ihnen Selbstständigkeit erhalten.“ Es mache „tierischen Spaß“ jeden Tag Menschen zu begegnen und mit ihnen zu sprechen, findet die 23-Jährige. Ab und an sei aber auch Abgrenzung gefragt. Manchmal seien sie einer der wenigen Ansprechpartner, die ältere Menschen hätten. Da sei es wichtig, ein Endlosgespräch auch einmal zu beenden und dem Gegenüber mit ein paar Vorschlägen vielleicht eher dabei zu helfen, den Tag selbst zu strukturieren und sich etwas vorzunehmen.

Von 17 bis 50 Jahren

Ist das Praktikum zu Ende, wartet theoretischer Blockunterricht auf Jenny. Unterrichtet wird in der Schule für Altenpflege der Bremer Heimstiftung im Klassenverband. „21 Mitschüler habe ich, meistens Frauen, aber auch Männer. Von 17 bis 50 Jahren ist da alles vertreten“, erzählt die Pflegeschülerin, die sich heute schon auf das Praxisprojekt „Schulstation“ im 3. Lehrjahr freut. Hier heißt es für

die Pflegeschüler das erste Mal, eine Pflegestation ganz allein zu organisieren. Das bedeutet: Arbeitspläne schreiben, Medikamente verteilen, sich mit den Bewohnern beschäftigen, Pflegedokumentation führen – allerdings mit examinierten Fachkräften im Hintergrund.

Mehr Anerkennung

Eines steht für Jenny Doebler heute schon fest: „Ich möchte auf jeden Fall in diesem Beruf bleiben.“ Ein Beruf, dessen Ruf sich Jenny zufolge noch kräftig ändern muss. „Es geht um die Anerkennung dieses Jobs in der Gesellschaft als ein Beruf, vor dem man sich weder ekeln noch überschwänglich den Hut ziehen muss“, findet sie. 

Die Ausbildung

  • Ausbildungsdauer 3 Jahre
  • Mischung aus theoretischer und praktischer Ausbildung im Blocksystem
  • 2.400 Stunden Theorie in der Schule für Altenpflege
  • 2.800 Stunden Praxis in: 
  • Häusern der Bremer Heimstiftung oder anderer Partner
    - ambulanten Pflegediensten
    - geriatrischen Kliniken oder Rehabilitationseinrichtungen
    - psychiatrischen und gerontopsychiatrischen Einrichtungen
    - Einrichtungen der offenen Altenhilfe
  • staatliche Abschlussprüfung, bestehend aus einem praktischen, mündlichen und schriftlichen Teil

Download: PDF Stundentafel Bremen AP

Die Finanzierung

Die Ausbildung kann sowohl als Erstausbildung als auch als Umschulungsmaßnahme absolviert werden.

  • Erstauszubildende erhalten eine Ausbildungsvergütung vom Praxisbetrieb
  • Umschülerinnen oder Umschüler benötigen einen Bildungsgutschein des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit

Die Voraussetzungen

Das solltest Du mitbringen:

  • einen Realschulabschluss oder
  • eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung oder
  • einen Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung oder
  • einen Hauptschulabschluss und die Anerkennung als Altenpflegehelfer/in oder Krankenpflegehelfer/in
  • gesundheitliche wie persönliche Eignung

Persönliche Voraussetzungen:

  • Interesse an sozialen, pflegerischen und medizinischen Aufgaben
  • Einfühlungsvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Organisationstalent
  • Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • gute Beobachtungsgabe
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Staatlich anerkannte/r Altenpflegehelfer/in in Teilzeit

Berufseinstieg für Alleinerziehende und Eltern

Seit 2011 werden bei der Bremer Heimstiftung Alleinerziehende erfolgreich in der Altenpflegehilfeausbildung in Teilzeit ausgebildet. Aufgrund der zunehmenden Nachfrage  von Müttern und Vätern, die nicht immer alleinerziehend sind, wird diese Maßnahme fortan für alle Eltern angeboten.

Mit dieser zukunftssicheren Ausbildung sichern Sie sich die Aussicht auf eine spätere Beschäftigung, da vor allem bei den Pflegehilfsberufen in der stationären und ambulanten Altenpflege eine steigende Nachfrage besteht. Viele AbsolventInnen der Altenpflegehilfeausbildung in Teilzeit haben einen sicheren Arbeitsplatz gefunden. Einige haben im Anschluss in die 3-jährige Altenpflegeausbildung gewechselt.

Die Ausbildung

  • Ausbildungsdauer 1,5 Jahre
  • Mischung aus theoretischer und praktischer Ausbildung im Blocksystem
  • 850 Stunden Theorie in der Schule für Altenpflege
  • 850 Stunden Praxis in Häusern der Bremer Heimstiftung und im ambulanten Pflegedienst
  • staatliche Abschlussprüfung (in Theorie und Praxis)

Die Finanzierung

  • über einen Bildungsgutschein des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit

Die Voraussetzungen

Das solltest Du mitbringen:

  • einen Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss im Herkunftsland (Gleichstellungsurkunde)
  • gültiger Bildungsgutschein des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit gesundheitliche wie persönliche Eignung
  • ggf. erfolgreiche Teilnahme an einem schulinternen Deutschtest

Persönliche Voraussetzungen:

  • Freude und Interesse an der Arbeit mit Menschen
  • Engagement
  • Teamfähigkeit
  • Kreativität